Schulprofil / Schulprogramm - astrid-lindgren-schule.bremerhaven.de
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1.GANZTAGSSCHULE IN GEBUNDENER FORM MIT RHYTHMISIERTEM    TAGESABLAUF
2.RÄUMLICHE GESTALTUNG
3.JAHRGANGSÜBERGREIFENDER UNTERRICHT (KLASSENFAMILIEN)
4.INDIVIDUALISIERUNG DES LERNENS UND DIE BEURTEILUNG DER LERNPROZESSE
5.INKLUSIVES FÖRDERN UND FORDERN
6. UNSER PROFIL: ÄSTHETISCHE ERZIEHUNG : SPORT - MUSIK - KUNST

7. BESONDERE PROJEKTE

 

 


 


1.Ganztagsschule in gebundener Form mit rhythmisiertem Tagesablauf

Die Schule ist geöffnet:       
Montag bis Donnerstag              7.15 - 16.00 Uhr
Freitag                            7.15 - 15.00 Uhr

Die Unterrichtszeiten:
Montag, Mittwoch, Donnerstag       8.00 – 15.45 Uhr

Dienstag                           8.00 - 14.00 Uhr
Freitag                            8.00 – 13.45 Uhr

In der Frühbetreuung erhalten die Kinder ein kleines Frühstück.
Das Mittagessen nehmen alle Kinder in ihren Klassen um 13.15 Uhr gemeinsam mit ihren Lehrer/innen ein.
In der anschließenden Mittagspause werden Sport- und Spielangebote gemacht, bevor es in den Nachmittagsunterricht geht.
In unserer Schule wird der Tag so gestaltet, dass Phasen der Konzentration und Arbeit sich mit solchen der Entspannung und Erholung im sinnvollen Rhythmus abwechseln.
Lange Pausen sollen Zeiträume der Entlastung schaffen sowie Freiräume, die die Kinder für sich selbst nutzen können. Täglich bieten wir den Kindern Formen von Unterricht, Betreuung und (frei wählbaren) Arbeitsgemeinschaften an. In den Tagesablauf sind selbstverständlich Übungsphasen (offene Arbeit) einbezogen, so dass kaum Hausaufgaben anfallen werden.

2.Räumliche Gestaltung
In enger Wechselwirkung zur inhaltlichen Arbeit der Astrid-Lindgren-Schule stehen die Anforderungen an ihre räumliche Ausstattung.
Die ALS hat das Gebäude sehr kindgerecht und farbenfroh gestaltet. Die einzelnen Flure und deren Räumlichkeiten sind in unterschiedlichen Farbtönen – als Orientierungshilfe gedacht – gestaltet.
Wir haben einen thematisch zu den Literaturfiguren von Astrid Lindgren gestalteten Schulhof und haben unsere Flure so gestaltet, dass die Kinder selbstbestimmt ihrem Bewegungsdrang nachkommen können (z. B. Bewegungsmöglichkeiten wie Hangelparcoure und Balancierstraßen), aber auch ihrem Ruhebedürfnis in Leseecken und Ruhezonen nachgehen können.
•    Projektlernen, Binnen- und Außendifferenzierung erfordern Rückzugsmöglichkeiten für Kleingruppen, sowie Arbeitsplätze zum praktischen Arbeiten (für alle Klassen 1 ½ Klassenräume sowie Förderräume).
•    Fachräume für die Bereiche Werken, Naturwissenschaften, Mathematik, Kochen/Ernährung, Handarbeiten, Kunst, Musik, Computerarbeit für den Lese- und Hörclub, für die Bücherei sind eingerichtet.
•    Wir verfügen über Hallen für die Bewegungslandschaft und Sport, einen Psychomotorik- und einen Fitnessraum.
•    Eine Kultur des gemeinsamen Feierns und Präsentierens von Schülerarbeiten wird ermöglicht durch Versammlungs – und Aufführungsräume (Aula und Mehrzweckraum) und Ausstellungsflächen in den Fluren und im Kunstschuppen.
•    Förderung von Kindern braucht Räume, die den Ruhe- und Bewegungsbedürfnissen dieser Kinder entgegen kommt. Wir haben deshalb Räume für psychomotorische und ergotherapeutische Maßnahmen für diese Kinder.
•    Kooperation mit den Eltern, den sozialen Diensten und weiteren außerschulischen Institutionen erfordert Gesprächs- und Rückzugsmöglichkeiten (Elternsprechzimmer),
•    Kooperation im Kollegium erfordert genügend Raum für Treffpunkte und Arbeitsplätze sowie Materiallager und Fachbibliotheken (Teamräume).


3.Jahrgangsübergreifender Unterricht (Klassenfamilien)
Jedes Kind ist eine eigene Persönlichkeit, hat seine eigene Geschichte und damit korrespondierend seine eigenen Lernvoraussetzungen und -entwicklungen.
Es ist deshalb nicht möglich, alle Kinder, nur weil sie gleichen Alters sind und in die gleiche Klasse gehen zur gleichen Zeit die gleichen Unterrichtsinhalte anzubieten.
Dieses Vorgehen führt in der Regel zu Langeweile und andererseits zu Überforderungen, was wiederum bekannte Folgen zur Konsequenz haben kann. Die Pädagogik des Kollegiums der Astrid-Lindgren-Schule wird sich am jeweiligen Entwicklungsstand des einzelnen Kindes orientieren und diesen jeweils als Ausgangslage für die individuell zu initiierenden Lernprozesse nutzen.

 

Daraus resultieren folgende pädagogische Intentionen:
•    die Organisation des Lernens in altersgemischten und inklusiven Gruppen (Klassenfamilien)
•    das selbständige Lernen in authentischen Lernsituationen, d.h. fächerübergreifenden Erfahrungs – und Sachunterricht bezogen auf eine vierjährige Grundschulzeit
•    die Individualisierung des Lernens
•    die Entwicklung sozialer Fähigkeiten und Kompetenzen
•    die Integration aller Kinder in einer gemeinsamen Schule ohne Ausgrenzung während der gesamten Grundschulzeit
•    die Organisation der gebundenen Ganztagsschule mit einem rhythmisierten Tagesablauf
•    die Entwicklung eines Schullebens, in dem Kultur, Geselligkeit und Sozialität gelebt werden kann

In der Stufe 1 befinden sich die Kinder der Jahrgänge O bis 2, die Stufe 2 umfasst die 3. und 4 Jahrgänge. Diese Gruppierungsform lässt sich zum einen aus der Lebenssituation heutiger Kinder begründen: Immer mehr Kinder wachsen ohne Geschwister auf und auch die Möglichkeiten, sich in Spielgruppen zusammenzufinden - sei es draußen oder drinnen - werden immer stärker eingeschränkt.


Zum anderen verabschiedet sich die Schule von der Vorstellung, dass Gleichaltrige zur gleichen Zeit das Gleiche lernen sollen, wollen und können. Durch die bewusst hergestellte Alters- und Jahrgangsmischung erzwingt sie geradezu eine Vielfalt von unterrichtlichen Angeboten bis hin zur Individualisierung (Einzelförderung ). Sie fördert dadurch auch besondere Formen des sozialen Lernens, indem sie Kinder verschiedenen Alters dazu veranlasst, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu helfen, bereits erworbenes Wissen weiterzugeben.
Unser Anspruch ist, authentisches Lernen im fächerübergreifenden Unterricht und in Projekten zu ermöglichen und die Kinder von Anfang an zum selbständigen Lernen zu ermutigen. Von Beginn ihrer Schulzeit an lernen die Kinder, sich mit einem Thema über einen längeren Zeitraum auseinander zu setzen, ihre Fragen zu formulieren, Materialien zu sammeln, auszuwerten und Ergebnisse vor der gesamten Gruppe darzustellen.
Wir arbeiten mit außerschulischen Institutionen zusammen und versuchen die mit außerschulischen Fachleuten geplanten Projekte  - durch Fortbildungen unseres Personals – in den Lehrplan dauerhaft zu integrieren. (Siehe: Projekt Baukasten - Projekt Theater und Schule).
Das geforderte Maß an Selbständigkeit bedeutet allerdings nicht, dass die Kinder ohne Unterstützung auskommen müssen. In regelmäßigen Arbeitsbesprechungen mit den Lehrer/innen und Erzieher/innen sowie in der Gruppe erfahren sie Unterstützung bei der Organisation der eigenen Arbeit.


4.Individualisierung des Lernens und die Beurteilung der Lernprozesse

Zu Beginn des 1. Schuljahres ermitteln wir den Leistungsstand jedes einzelnen Kindes durch unsere "Frühblüher". Diese Lernblumen wurden entworfen, um dem Kind und den Kolleginnen einen anschaulichen und schnellen Überblick über die einzelnen Leistungsbereiche im Fach Deutsch und Mathematik zu ermöglichen. Wir arbeiten mit selbst entwickelten kompetenzorientierten Lernblumen in den Fächern Deutsch und Mathematik.
Die Kinder sollen differenzierte Lernwege finden können, die ihren Fähigkeiten und ihrem Arbeitstempo entsprechen.

 

http://www.ganztaegig-lernen.de/Qualit%C3%A4t%20in%20der%20Praxis/Lernkultur/astrid-lindgren-schule-bremerhaven


Deshalb gibt es in unserer Schule keine Zensuren, sondern Lernentwicklungsberichte. Arbeitsergebnisse werden in Portfolios gesammelt. Diese dienen ebenfalls der Leistungsdokumention und sind u.a. Grundlage für Elterngespräche. 

Um die Kinder an ihrem Entwicklungsprozess zu beteiligen, führen wir mit ihnen Kindersprechtage durch und lassen sie ihre Leistungen mit Hilfe der vom Kollegium entwickelten Lernblumen selbst einschätzen.
Unterschiedlichen Begabungen müssen unterschiedliche Anforderungen gegenüber stehen.

Individualisierung des Lernens und dessen Beurteilung der Lernprozesse heißt auch, kein Kind aus der Verpflichtung zu entlassen, sich Anforderungen zu stellen und Leistungen gemäß seines individuellen Vermögens zu zeigen. Diese persönliche Verpflichtung stellt insbesondere für schwächere Schüler/innen eine große Anforderung dar; sie zeigt ihnen aber auch die Bedeutung der eigenen Anstrengung und gibt ihnen die Möglichkeit, Befriedigung und Stolz über eine vollendete Arbeit zu empfinden.
Aber auch den Schüler/innen mit besonderen Begabungen werden durch, auf ihr Leistungsvermögen angepasste Anforderungen, Anreize, gemäß ihren Möglichkeiten zu lernen. Die unterschiedlichen Differenzierungsformen können sowohl außen- als auch binnendifferenziert angeboten werden (kompetenzorientierter Unterricht ).

 

 

5.Inklusives Fördern und Fordern
Wir arbeiten an unserer Schule inklusiv, d.h. dass alle Kinder in ihren Klassenverbänden beschult werden. Es gibt interne Förderung als auch außerhalb des Klassenverbandes kleine Gruppierungen, die von Sonderpädagogen gefördert und gefordert werden.
Wir fördern in den Bereichen Deutsch (Sprache, LRS und DAZ, Lesen, Geschichten schreiben), Mathematik (Dyskalkulie; Bauen und Konstruieren; Textaufgaben für „Füchse“, handlungsorientierte mathematische Problemlösungen in unserem Mathematik-Raum).

 

Unsere sonderpädagogische Arbeit findet sowohl binnen- als auch extern differenziert statt. 
In Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugend und Familie und dem DRK haben wir im Hause eine therapeutisch geführte Gruppe für verhaltensauffällige Kinder, die Hoppetosse, die von einer Psychologin geleitet wird. Hier werden Kinder betreut, die eine psychologische Unterstützung und entsprechende therapeutische Angebote benötigen.
Kinder, die durch das Amt für Jugend und Familie in diese Gruppe aufgenommen werden , gehen jeden Tag nachmittags in die Hoppetosse, um durch intensive Arbeit stabilisiert zu werden, mit ihren Problem umgehen zu können und erfolgreich am schulischen und außerschulischen Leben teilnehmen zu können. Die Eltern der Kinder werden in diese Maßnahmen einbezogen.

Kinder mit sozial emotionalen Störungen werden Kursen zugeteilt, in denen sie lernen, Rituale und Regeln einzuhalten und mediativ an sich zu arbeiten.

Kinder, die als Zuwanderer nach Bremerhaven gekommen sind und bei uns beschult werden, erhalten täglich 2 Stunden Deutschförderung. Wir differenzieren hierbei jahrgangsentsprechend.

6. Unser Profil: Ästhetische Erziehung : Sport - Musik - Kunst
Der Sport ist ein ganz wichtiger Bestandteil unseres Schulalltags. Die Gesundheit und der Bewegungsdrang sollen erhalten werden. Deshalb halten wir ein vielfältiges Angebot vor.

•    Schulsport
•    Mädchen- und Jungensport
•    Fitness
•    Turnen in der Bewegungslandschaft
•    Psychomotorik
•    Fußball
•    Hallenhockey
•    Tanzen
•    Schwimmen
•    Basketball

Wir nehmen an etlichen Fußballturnieren teil, an den Schulsporttagen und führen innerhalb unserer Schule verschiedene Turniere durch. Einmal im Schuljahr findet unser Sport- und Spielefest statt.

Der musikalisch/künstlerische Bereich ist in allen Klassen ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichts. In vierwöchigem Abstand zeigen die Klassen vor jeweils drei anderen Klassen in der "Bunten Stunde", "Sternstunde" und "Glitzerstunde" eine Aufführung aus Inhalten des Schulalltags. Regelmäßig finden Theateraufführungen und musikalische Darbietungen in der Schule statt.

 

7. Besondere Projekte

In Zusammenarbeit mit den Jungen Theater der Stadt (JUP) hat sich das Kollegium Möglichkeiten zur Anleitung des Darstellenden Spiels erarbeitet. Im Rahmnen der ästhetischen Erziehung wird das Theaterspielen zum festen Bestandteil unseres jahrgangsübergreifenden Themenkanons. In diesem Bereich liegt für jedes Kind großes Potential zur Persönlichkeitsentwicklung und Sprachförderung.

 

Auch im bildnerisch-künstlerischen Bereich gibt es regelmäßig Kooperationen mit Künstler/innen im Zusammenhang mit Projekten des Quartier. e. V. Bremen. (Es wurden bereits 2 Projekte mit der Künstlerin Ingeborg Dammann-Arndt durchgeführt). Wir nehmen an den Ausstellungen in Bremen und Bremerhaven teil und beteiligen uns in der Regel an der COOLTOUR-Woche in Bremerhaven. Unsere Schule hat das eigene kleine Museum „Michels Kunstschuppen“.


In Kooperation mit der Kinder-Architekturschule Bremen BAUKASTEN(Luise Lübke)führen wir jahrgangsübergreifend ein Projekt zum Thema "Bauen und Konstruieren" durch. Es ist interdisziplinär angelegt (Mathematik, Sachunterricht, Deutsch, Kunst) und ermöglicht einen kreativen Umgang mit diesem Thema. Der Jahrgang 1/2 beschäftigt sich mit dem Bereich Häuserbau (siehe Ergebnise bei den Projekten der Schnecken) und der Jahrgang 3/4 mit dem Thema Brückenbau.

Auch dieses Thema wird in unseren schulischen Lehrplan implementiert, d.h., dass alle Kinder unserer Schule während ihrer Schulzeit an der ALS in den Genuss kommen, sich mit diesen Themenbereichen auseinander zu setzten.

 

Ein weiteres Projekt ist unser Schulgarten in der Heinrichstr. 40. Das Grundstück wurde uns von Seestadtimmobiien zur Verfügung gestellt und ist in Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekten für und mit uns geplant und gestaltet worden. Jetzt werden verschiedene Klassen unserer Schule den Garten bepflanzen, gestalten und pflegen.

 

 

 

 

Und noch etwas:

Die Klasse der Pinguine hat im Jahr 2011 ein eigenes Buch herausgegeben: Die unfreiwillige Reise des Dingsdabums, was durch Lesungen in der Stadt vorgestellt wurde (NW-Verlag, 2011; 9,80 €)

 

Ebenfalls wurden Postkarten hergestellt, die käuflich zu erwerben sind.

 








Autor: carla -- 08.11.2016; 01:59:17 Uhr

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